Die 1928 nach Plänen des damaligen Altonaer Bausenators Gustav Oelsner erbaute Pestalozzischule in Hamburg-St. Pauli 
galt nach ihrer Fertigstellung als eines der modernsten Schulgebäude Deutschlands. 
Nach Aufgabe des Schulbetriebes planen wir das Gebäude nun zu 20 barrierefreien Wohnungen für eine selbstnutzende Baugemeinschaft, zwei Gewerbeein-heiten und einer kommunalen Sporthalle um.

 

Im Vordergrund unserer Planungen steht dabei die Frage, in welcher Weise das Gebäude nicht nur in seiner äußeren Erscheinung, sondern auch in seiner inneren Struktur und Ausstattung so weit wie möglich erhalten und trotzdem weiterentwickelt werden kann. So soll die Wohnnutzung fast ausschließlich innerhalb der ehemaligen Klassenräume stattfinden. Auf Balkone wurde zugunsten einer Wiederherstellung der von Gustav Oelsner geplanten Freiluftklasse auf dem Dach verzichtet. Turnhalle, Aula, Treppenräume und Flure sollen in ihrer ursprünglichen Form und Ausstattung erhalten bleiben.

Umbau einer denkmalgeschützten Schule in Hamburg-St. Pauli
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